Long-Covid und Arbeitsplatz

Die Corona-Pandemie bringt für viele Menschen eine Vielzahl an Einschränkungen mit. Unsicherheit und Sorgen prägen unseren (Arbeits-)Alltag und stellen unsere psychische Belastbarkeit hart auf die Probe. Neben einer Zunahme der Belastungen im persönlichen Bereich bestehen, können auch gravierende Auswirkungen auf den Arbeitsplatz beobachtet werden.


 Welche Belastungen treten durch Covid-19 häufig auf?

  • Massive Einschränkungen des sozialen Lebens
  • Arbeitslosigkeit oder Angst um den Arbeitsplatz
  • Konflikte am Arbeitsplatz mit KollegInnen und Vorgesetzten und in Beziehungen (Streit in der Partnerschaft, Kinderbetreuung)
  • Zukunftssorgen und steigende Unsicherheit
  • Angst und Trauer: Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind oder nahe Angehörige durch Covid-19 verloren haben, sind besonders betroffen


Wie äußern sich die Belastungen durch die Covid-19-Krise?

  • Einsamkeit, soziale Isolation
  • Ängste
  • Depressive Verstimmungen
  • Chronische Erschöpfung und übermäßige Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Psychosomatische Beschwerden (z.B. Atembeschwerden, Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Hautprobleme)


Neben diesen allgemeinen durch die Covid-19- Krise verursachten Belastungen wird in der Wissenschaft derzeit ein weiteres Phänomen beobachtet. Dabei handelt es sich um das sogenannte „Long-Covid-Syndrom“, welches bei Menschen auftritt, die bereits als offiziell genesen gelten.

Nach einer Covid-19-Erkrankung kommt es oft zu länger andauernden Beeinträchtigungen. Diese treten teilweise auch auf, wenn sich zuvor gar keine oder nur eine milde Covid-Symptomatik gezeigt hat.

Neben chronischer Erschöpfung kommen Angstzustände, Depressionen und Schlafstörungen am häufigsten vor.

Zudem treten auch Symptome wie Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme und Gedächtnislücken sowie psychosomatische Symptome (z.B. Bluthochdruck, Hautausschläge, Kopfschmerzen, Verspannungen, Verdauungsprobleme) auf.

Bei psychischen Vorerkrankungen wie Depression oder Angststörung besteht zudem ein hohes Risiko einer Reaktivierung, die Ihre Symptome verstärkt.

Die körperlichen und psychischen Folgen stellen eine Gefahr für die eigene Arbeitsfähigkeit dar und führen in einigen Fällen zu einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeit.


Long-Covid- Folgen für den Job

Die genannten Beschwerden wirken sich unmittelbar auf die Leistungsfähigkeit aus, woraus mehr Fehlzeiten in der Arbeit und noch weniger Energie für Aktivitäten nach der Arbeit resultieren können.

Viele Menschen zwingen sich dann trotz quälender Erschöpfung und verminderter Konzentrationsfähigkeit täglich weiter in die Arbeit. Dies führt wiederum zu einer Erhöhung des Leidensdrucks.

Konflikte mit Team-KollegInnen und Vorgesetzten sind dann häufig vorprogrammiert. In vielen Fällen führt die Belastung unweigerlich zu erhöhten Fehlzeiten durch Krankschreibung. Schließlich kann sich durch eine unbehandelte Long-Covid-Symptomatik eine Gefährdung für das Erreichen Ihrer beruflichen Ziele und für Ihre Karriere ergeben.

Gerade für Selbständige bedeutet Long-Covid neben den gesundheitlichen Folgen auch große wirtschaftliche Einbußen bis hin zur Existenzgefährdung.

Wie hilft eine Psychologische Therapie bei Long-Covid? 

Wenn Sie von Long-Covid- Symptomen betroffen sind, biete ich für Sie ein spezielles Clearing-Paket mit 4 Sitzungen an.

Gemeinsam nehmen wir Ihre beruflichen und persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse durch die Covid19- Erkrankung in einem wertschätzenden und vertrauensvollen Rahmen genauer unter die Lupe.

Bei zusätzlichem Auftreten starker körperlicher Symptome können eventuell noch weitere medizinische Abklärungen bei (Fach-)ÄrztInnen sinnvoll sein. Gerne bespreche ich die Vorgangsweise mit Ihnen und unterstütze Sie bei der Suche nach passenden ÄrztInnen.

Wichtige Schritte in Richtung Erhalt bzw. Wiederherstellung Ihrer Arbeitsfähigkeit sowie die Verbesserung Ihrer unmittelbaren persönlichen Situation stehen im Vordergrund.

Dabei erarbeite ich mit Ihnen konkrete Maßnahmen und Strategien, die Sie sofort in die Praxis umsetzen können.


Ablauf des Covid-Clearings: 

  1. Sitzung: Erstgespräch, Analyse der IST-Situation, Symptomerhebung, Besprechung von Zielen für den Clearing-Prozess
  2. Sitzung: Ziele konkretisieren, Entwickeln einer achtsamen Haltung, Unterscheidung zwischen Dingen, die wir ändern können und Dingen, die nicht zu ändern sind, Üben von psychologischen Sofortmaßnahmen zur Verbesserung Ihrer Situation
  3. Sitzung: Erfassen Ihrer persönlichen Stärken, Ressourcen und Werte und wie Sie diese erfolgreich zur Zielerreichung nutzen.
  4. Sitzung: Entwicklung einer persönlich zugeschnittenen Strategie, damit Sie die Krise gut meistern, Überprüfen der bisherigen Zielerreichung.


Wie geht es danach weiter?

Der Clearing-Prozess ist für Sie so aufgebaut, dass Sie nach Ablauf der 4 Sitzungen das Wissen und die Tools haben, um Ihre Situation zu verbessern.

Danach entscheiden Sie, ob eine weiterführende Psychologische Therapie für Sie sinnvoll ist.


Kosten des Covid-Clearings:

4 Sitzungen zu jeweils 50 Minuten: 320 Euro